Das Maritime Cluster Norddeutschland zu Gast bei BDO ARBICON

Veröffentlicht am Dienstag, 30. Oktober 2018

Rund 60 Fachleute folgten der Einladung des Maritimen Clusters Norddeutschland e. V., des Kompetenzzentrums GreenShipping Niedersachsen in die Räumlichkeiten der BDO ARBICON in Oldenburg, um einen umfangreichen Ehrfahrungsbericht zur Anwendungsbericht zur Anwendung von Methanol in verschiedenen Motorenkonzepten zu erhalten.

Die Ergebnisse der Studie „Potenzialanalyse Methanol als emissionsneutraler Energieträger für Schifffahrt und Energiewirtschaft“ wurden erstmalig einem breiten Publikum vorgestellt, um dann konkret über Finanzierungsmöglichkeiten zu Innovationsprojekten zum Thema Methanol in der Schifffahrt zu diskutieren.
In der Studie wird unter anderem dargelegt, dass der Einsatz von Methanol im Quervergleich der Alternativen eine wettbewerbsfähige Kraftstoffstrategie sein kann, um zukünftige Emissionsgrenzwerten einzuhalten. Die betrachteten Investitionskosten für einen Um- bzw. Neubau
hin zum Methanolbetrieb bewegen sich überschlägig auf dem Niveau der Investitionskosten zur Nachrüstung eines Schwerölantriebes mit Abgasnachbehandlungsanlagen und gleichzeitig deutlich unter denen für LNG-Lösungen.

Zwei Vorträge ergänzten die Vorstellung der Studie:

Herr Patrik Molander von ScandiNAOS stellte das schwedischen Projekt „GreenPilot“ vor, welches bereits über mehr als 2 Jahre läuft.
Hier wurden auf einem Lotsenboot unterschiedliche Methanolbetriebene Motorenkonzepte auf ausgestoßene Treibhausgas- und Schadstoffemissionen, Umrüstungsmaßnahmen und Zuverlässigkeit untersucht.

Im Anschluss gab Herrn Brucke, embeteco GmbH & Co. KG, den Teilnehmenden noch einen umfassenden Einblick in die deutsche Förderlandlandschaft. Ein ideales Programm, gerade für mittelständische Unternehmen und in Kooperation mit Forschungseinrichtungen, sind die Projekt- und Netzwerkförderungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Deutliche Vorteile liegen hier in der relativ unbürokratischen und kontinuierliche Antragstellung, kurze Genehmigungsverfahren sowie eine mit ca. 70% deutlich höhere Erfolgswahrscheinlichkeit als z. B. in bundes- oder europaweiten Ausschreibungen.

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